Das Beil von Wandsbek 1951

 

der erste verbotene Film

Dr.Falk Harnack drehte nach dem Manuskript von Wolfgang Staudte ( er sollte ursprünglich diesen Film drehen )diesen Streifen .
Er stand unter großem Druck. Sein erster Film-Künstlerischer Direktor der DEFA-toller Stoff !
Regisseur Harnack recherchierte im Hamburger Hafen-Kneipen-Knast.
Er ließ Straßenzüge originalgetreu im Studio nachbauen.

Das Schicksal des Fleischermeisters Teetjen aus Hamburg, der sich 1934 aus finanziellen Gründen als Henker verurteilter Antifaschisten anbietet. Nach der Tat von seiner Umgebung boykottiert wird und schließlich, von Gewissensbissen gedrängt, Selbstmord begeht.
In den Hauptrollen agierten Erwin Geschonneck - Käthe Braun ( Harnacks spätere Frau )sowie Willi A. Kleinau.

Den Kulturobersten wurde dem Henker zuviel Aufmerksamkeit ja sogar Sympathie und Mitleid geschenkt, Verherrlichung des Hitlerregimes und Nazideutschlands.
Aufgrund ständigem Nachfragens und Drängens von dem Schauspielgenossen Erwin Geschonneck kam anlässlich seines 75.Geburtstages eine veränderte, gekürzte Fassung in die Kinos. ERWIN HAB DANK !

 

Info: nach dem Roman von Arnold Zweig. Kamera Robert Baberske. Bauten Erich Zander ; Karl Schneider. Musik Ernst Roters. Darsteller: Erwin Geschonneck ; Käthe Braun ; Gefion Helmke ; Willy A. Kleinau ; Ursula Meissner ... Regie Falk Harnack. - [Berlin]: DEFA, 1951. - 1 Film (110 Min.). - s/w. - 35 mm
DDR 1951